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Factsheet Chambres d´hôte und regionale Produkte in der Wallonie

 

Naturerlebnis Wallonie

Die dichtbewaldeten Ardennen bilden das grüne Herz der Wallonie. In den endlosen, kraftstrotzenden Mischwäldern des Mittelgebirges begegnen Wanderer kaum einer Menschenseele – soviel unberührte Natur ist in Europas Mitte selten. Flüsse wie Ourthe oder Lesse winden sich in ihrem von dramatischen Felsen gerahmten Bett – ein Paradies für Kajak- und Kanufahrer. Tropfsteinhöhlen entführen in bizarre Unterwelten. Im Nordosten reicht die von Gräsern und Heidekraut bedeckte Weite des Hohen Venns, einem Hochmoor, über die Grenze nach Deutschland. Überall laden schmucke Dörfer zum Verweilen ein. Die malerischsten zählen zum handverlesenen Kreis der „schönsten Dörfer der Wallonie“: Liebevoll ist jedes alte Gemäuer restauriert.


© OPT / Alessandra. Petrosino / © OPT / Joseph. Jeanmart / © OPT / Alessandra. Petrosino /

 

Gastronomisches Wunderland

Was kann es Schöneres geben, als die Landpartie mit einem guten Essen zu krönen? Noch in den entlegensten Dörfern und tiefsten Wäldern der Wallonie ist die Chance hoch, ein Dorfcafé oder einen Landgasthof zu finden, in dem typische Spezialitäten serviert werden. Und selbst da, wo sich ansonsten Fuchs und Hase gute Nacht sagen, lädt ein renommiertes Feinschmeckerrestaurant zu gehobenen Gaumenfreuden ein. Beides macht die Wallonie zum gastronomischen Wunderland. Eine Besonderheit ist die Table d´hôte. Gemeint ist damit die Möglichkeit, bei den Gastgebern einer Chambre d´hôte (Bed & Breakfast) in privatem Rahmen zu Tisch zu sein. Reservieren ist in diesem Fall Pflicht. Über das Menü kann man sich mit den Gastgebern zuvor einigen.

 

Übernachten in privater Atmosphäre

Chambre d´hôte heißt die wallonische Variante des Bed & Breakfast. Man wohnt in zauberhaften alten Gemäuern, mal auf dem Bauerhof, mal in einem Dorfhaus, mal auf dem Schloss, immer jedoch in privater Atmosphäre. Viele Chambres d´hôte sind echte Hideaways. Vor der Tür gibt es reichlich Natur und noch mehr Stille. Wenn zum Frühstück ein Glas hausgemachter Marmelade und ein Käse vom benachbarten Bio-Hof auf dem Tisch stehen, kann an dem Tag nichts mehr schief gehen. Der Hausherr ist zugleich ein kundiger Botschafter seiner Heimatregion. Ein Tipp für eine ungewöhnliche Besichtigung, eine schöne Wanderung oder ein traditionelles Gasthaus? Kein Problem. Schließlich kennt die Geheimnisse einer Region niemand besser als die Menschen, die dort zuhause sind. Die Vereinigung der Gîtes de Wallonie vergeben je nach Komfort der Chambres d´hôte eine bis vier Kornähren. Bei vier Kornähren darf man getrost von einer luxuriösen Unterbringung sprechen – im Vergleich mit einem Hotelzimmer zum sehr günstigen Preis. Der Rest ist Geschmackssache. Wer modernes Design mag, wird bei den Chambres d´hôte der Wallonie ebenso sein ganz eigenes Urlaubsglück finden wie derjenige, der für Antiquitäten oder Landhausstil schwärmt.

 

Kulinarische Spezialitäten

Die Wallonie ist eine Genussregion. Jeder Landstrich, jedes Dorf ist stolz auf seine kulinarischen Spezialitäten. Am bekanntesten ist der Ardenner Schinken. Wild führt vor allem im Winter die Speisekarten an. Handwerkliches Können zählt. Auf Bauernhöfen und in Kleinbetrieben wird nach traditioneller Methode Bier gebraut, Käse hergestellt, Birnensirup gekocht. Oft darf man direkt vor Ort probieren. So haben die meisten Kleinbrauereien, aber auch die für ihr dunkles Trappistenbier bekannten Abteien einen Ausschank. Beruhigend auch, dass man sehen kann, woher die Köstlichkeiten stammen. Auf den fetten Wiesen des Herver Lands etwa grasen die Kühe, aus deren Milch der würzige Fromage de Herve hergestellt wird. In den Wäldern um Durbuy wachsen die Wildbeeren, die an der Ourthe zu köstlicher Konfitüre verarbeitet werden.