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Factsheet Wallonie

 

Majestätische Wälder, romantische Flusstäler und das nächste Dorf- oder Sternerestaurant, in dem eine unverfälschte Regionalküche auf der Karte steht, sind nicht weit: In der Wallonie, dem französischsprachigen Süden Belgiens, begegnen sich Natur und Genuss. Das grüne Herz der Region bilden die Ardennen, ein Mittelgebirge, das nach Norden in die Parklandschaft des Herver Lands ausrollt. Im Westen folgen die Weizenfelder des Hennegaus, im Osten weitet sich das Hohe Venn, ein in Europa einzigartiges Hochmoor. Im Süden windet sich die Maas vorbei an Schlössern und Parks durch ihr anmutiges Tal.


© OPT/Joseph Jeanmart

 

Wandern & Paddeln

In der Wallonie locken Tausende Kilometer ausgeschilderter Wanderrouten. Anspruchsvoll sind Touren in den von Bach- und Flusstälern zerklüfteten Ardennen. Sanft hingegen die Steigungen in der Provinz Lüttich, wo man vom berühmten Kur- und Wellnessort Spa die geheimnisvolle Moorlandschaft des Hohen Venns erkunden kann. Falls die Füße müde werden: Eine Kajaktour auf der wildromantischen Ourthe oder eine Kanuabfahrt auf der Lesse sorgen für eine erfrischende Abwechslung.

 

Zu Gast in privatem Rahmen

Chambre d´hôte heißt die wallonische Variante des Bed & Breakfast. Man wohnt in zauberhaften alten Gemäuern, mal auf dem Bauerhof, mal in einem Dorfhaus, mal auf dem Schloss, immer jedoch in privater Atmosphäre. Im schönsten Fall kommt eine Table d´hôte hinzu – die Möglichkeit also, gemeinsam mit den Besitzern und anderen Gästen zu speisen. Der Rest ist Geschmackssache. Wer modernes Design mag, wird bei den Chambres d´hôte ebenso sein ganz eigenes Urlaubsglück finden wie derjenige, der für Antiquitäten schwärmt.

 

Endlos viel Natur

Für stadtmüde Gäste bieten die Ardennen reichlich Natur und noch mehr Stille. Mit 530.000 ha entfallen fast 82% aller belgischen Wälder auf das unberührte Mittelgebirge. Es geht auf fast 700 Höhenmeter hinauf – mit dem 694 m hohen Signal de Botrange ist der höchste Punkt des Landes erreicht. Spektakuläre Grotten mit bizarren Tropfsteinformationen wie in Han-sur-Lesse, Remouchamps oder Dinant locken hingegen in die Tiefe.

 

Genuss für jede Stunde

Typische Spezialitäten, die auf traditionelle Weise und mit handwerklichem Können zubereitet werden, gehören in der Wallonie zum Alltag. Wenn zum Frühstück ein Glas hausgemachter Marmelade und ein Käse vom benachbarten Bio-Hof auf dem Tisch stehen, kann an dem Tag nichts mehr schief gehen. Ein obergäriges Trappistenbier löscht den Durst zwischendurch. Und macht Appetit auf das Abendessen mit schmackhaften Petit Gris Schnecken, würzigem Ardenner Schinken, zartem Hirschrücken oder frischer Forelle.